Körbchengröße (BH-Größen)
Die Wahl der richtigen BH-Größe ist essentiell, um einen optimalen Tragekomfort und zugleich die maximale Sicherheit zu garantieren. Dennoch trägt laut Studien etwa jede zweite deutsche Frau die falsche BH-Größe, was nicht nur mit einem unangenehmen Tragekomfort einher geht. Im schlimmsten Falle kann es durch das Tragen eines falschen BHs sogar zu Rückenschmerzen und Kopfschmerzen kommen. Ein passender BH hingegen bringt die Brust gut in Form, gibt ihr Halt und fungiert zuallererst als Stütze.
Doch wie findet man als Frau nun die richtige BH-Größe heraus? Um den richtigen BH zu finden, sollte man zuerst Maß nehmen:
- Mit einem einfachen Maßband wird zuerst die Unterbrustweite gemessen, das ist der Umfang unterhalb der Brust.
- Dann misst man den Umfang der Brust, dazu setzt man das Maßband am besten auf den Brustwarzen auf, wenn man einen sehr dünnen BH trägt.
- Aus diesen zwei Maßen setzt sich dann die BH-Größe zusammen, die Unterbrustweite könnte 75 cm betragen und die Brustgröße 105 cm.
- Anschließend wird die Brustgröße in das deutsche Cupsystem umgerechnet, das nach Buchstaben benannt ist. 105 cm wären dann die Cupgröße B. Aus den beiden Werten ergibt sich also die BH-Größe 75 B, die übrigens die häufigste BH-Größe in Deutschland ist.
Wichtig ist außerdem, dass die BH-Größe regelmäßig überprüft wird, denn die Größe verändert sich im Laufe der Jahre beispielsweise durch Gewichtsschwankungen oder Schwangerschaften.
Büstenhalter gibt es in den unterschiedlichsten Farben und Formen. Als Mittelträger werden BHs bezeichnet, bei denen der Träger mittig am Cup sitzt, dies ist insbesondere bei Sport-BHs der Fall. Außenträger-BHs haben ihre Träger weiter außen, dies ist bei den meisten herkömmlichen BHs der Fall. Außerdem kann man wählen zwischen BHs mit Cups oder ohne Cups. BHs ohne Cups sind bequemer, die BHs mit Cups bieten hingegen mehr Halt. Die sogenannten Minimizer-BHs sind besonders für Frauen mit größer Oberweite geeignet, da sie ein bisschen von der Brust weg mogeln. Hat man dagegen eher weniger Brust, sollte man zu einem Push-up-BH greifen, denn der zaubert mehr Oberweite her als man eigentlich hat.
Ob der BH wirklich passt, erkennt man daran, dass er gut am Brustkorb anliegt und nichts aus den Cups hinaus quillt. Am Rücken sollte er nicht hochrutschen und vor allem waagerecht sitzen. Ist dies nicht der Fall, sollte man unbedingt noch mal die BH-Größe überprüfen. Auch die sogenannten Brötchen am Armansatz sind ein Zeichen dafür, dass der BH nicht richtig passt. Für einen bequemen Tragekomfort ist es auch wichtig, dass die BH-Träger nicht ins Fleisch einschneiden.
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